
Pavel Volovov entwarf eine Wohnung für einen Sammler auf der Insel Petrovsky. Er schuf ein helles Interieur mit Möbeln von spektakulären Formen und heller Kunst.
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Das Panorama von St. Petersburg, das sich aus den Fenstern öffnet, bestimmte maßgeblich das Bild der Wohnung: „Ich wollte die Stadt in das Haus einladen, um der Hauptdarsteller zu werden“, erklärt Pavel Volov.

Zunächst nannte der Designer sein Projekt Kunst, aber nicht nur: Der Kunde sammelt Kunst und ist leidenschaftlich am Design interessiert. Dann kam ein anderer Name, "Plastic and Light". Es gibt wirklich viele interessante Plastikformen, dünne Silhouetten, viel Luft und weiße Farbe - für die nördliche Hauptstadt ist sie extrem. Weiße Wände sehen nicht im Büro aus - der Lack hat einen dezenten warmen Farbton. Die Nachbarschaft hilft mit der hellen Textur von amerikanischem Nussbaum auf dem Boden und nicht bei allen Büromöbeln.






„Viele von denen, die hierher kommen, geben zu, dass sie zum ersten Mal eine so helle Wohnung sehen. Ursprünglich wollte der Besitzer ein komplett weißes Interieur mit Marmorboden - dann war er gerade aus Miami zurückgekehrt. Ich habe ihn jedoch überzeugt, dass Marmor am Boden für St. Petersburg nicht die beste Lösung ist “, sagt Pavel.

Die Arbeit des Designers beschränkte sich natürlich nicht auf die Suche nach Formen und Farben. Er musste verschiedene Aufgaben lösen. Wie Pavel einräumt, war das größte Problem die Klimaanlage: Für ein Haus mit Panoramafenstern war nicht genügend Kapazität vorhanden. "Wenn die Sonne im Winter bei minus 30 scheint, zeigt das Thermometer ein Plus von 30 in der Wohnung. Es war notwendig, ein Split-System hinzuzufügen, um mit dem Eigentümer des Daches zu verhandeln - die ganze Geschichte."

Es wurde viel Mühe gegeben, um das Layout zu bearbeiten. Die Fläche der Wohnung beträgt 90 qm. m, was nach heutigen Maßstäben nicht so viel ist, aber dank der richtigen architektonischen Lösungen wirkt es voluminöser. Der Autor verwandelte die Zwei-Zimmer-Quelle in einen offenen Raum mit einem eingezäunten Schlafzimmer und organisierte eine kreisförmige Bewegung (für die der vorhandene Holzkamin zum Fenster verschoben werden musste). Durchdachte mehrstufige Beleuchtung.













Dank der italienischen Firma Vitrum können Lichtszenarien von einem iPad aus gesteuert werden. Der Konstrukteur hat die massiven Lagersäulen visuell erleichtert, indem sie lineare Halterungen eingebaut haben. Flos fügte den Deckenlampen selbstgebaute Ketten aus transparenten Glasperlen hinzu, die aus Amerika mitgebracht wurden. Vertreter der italienischen Fabrik fanden diese Improvisation sehr gut.




