Kreative vereinigung

Durch die interdisziplinäre Herangehensweise erweitert das Design seine Interessen. Er wird auf alle neuen Tätigkeitsbereiche aufmerksam gemacht.

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Zeitschrift: Na (212) 2016

Durch die interdisziplinäre Herangehensweise erweitert das Design seine Interessen. Er wird auf alle neuen Tätigkeitsbereiche aufmerksam gemacht.

Modernes Design hält sich über die neuesten Technologien auf dem Laufenden, verfolgt die Errungenschaften der Naturwissenschaften, studiert Psychologie, lässt sich von moderner Kunst, Mode und erstklassiger Küche inspirieren. Innenmarken arbeiten mit Künstlern, Modedesignern, Juwelieren und Köchen zusammen. Eine solche Zusammenarbeit eröffnet neue kreative Möglichkeiten: An der Schnittstelle verschiedener Disziplinen entstehen interessante und erfolgreiche Projekte. Das auffälligste Beispiel ist die fruchtbare Vereinigung von Mode und Interior Design, die seit vielen Jahren besteht, aber immer noch ein großes Potenzial birgt. Der interdisziplinäre Ansatz bestimmt heute einen der vielversprechendsten Bereiche - das Food Design. Das Interesse daran ist so groß, dass die berühmte Akademie in Eindhoven Ende 2014 ein neues Programm eröffnet hat - Food Non Food, das sich dem Food-Design widmet. Der Kurs umfasst verschiedene Wissensbereiche (vom Kochen bis zur Biologie), und eine seiner Aufgaben besteht darin, eine „poetischere und künstlerischere“ Haltung gegenüber dem Essen zu schaffen: seinen kulturellen Kontext, sein Aussehen und seinen Geschmack. Ein ähnlicher Ansatz wird beispielsweise vom niederländischen Studio Appétit angewandt: Er entwickelt nicht nur extravagante Artikel zum Servieren, sondern auch essbare Parfümstoffe, die den Gerichten einen scharfen Geschmack verleihen.

Lesen Sie den vollständigen Text in Papierform oder elektronische Version der Zeitschrift.

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